Die Ohrmuschel ist von besonderer Bedeutung. Nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin spiegelt sich im Ohr der Mensch als Gesamtheit von Körper, Geist und Seele wider.
Die Ohrakupunktur ist ein Teilgebiet der Akupunktur. Hierbei ist für jedes Organ im Körper ein bestimmter Punkt im Ohr zuständig, über den man es beeinflussen kann. Gewissermaßen steckt also ein unsichtbares Abbild des gesamten Körpers in der Ohrmuschel, so die Theorie.
Bei der Behandlung stimuliert man sogenannte Reaktionspunkte. Das bedeutet, dass die Punkte im Ohr nur aktiv und auffindbar sind, wenn es in dem zugehörigen Organ eine Störung gibt. Dann beginnen die Punkte zu schmerzen. Auf diese Weise lässt sich eine Funktionsstörung im Körper aufspüren. Anschließend werden die schmerzhaften Ohr-Akupunkturpunkte mit sehr feinen Nadeln stimuliert.
Die Ohrakupunktur (Auriculotherapie) ist relativ schmerzarm und wird gut toleriert. Besonders bemerkenswert ist der meist sehr schnelle Eintritt der Wirkung der Ohrakupunktur. Das gilt besonders für die Behandlung von Schmerzen des Bewegungssystems.
Bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen kann die Ohrakupunktur angewendet werden:
Unterstützung der Behandlung in der Praxis
Nach einer Akupunkturbehandlung können - je nach Beschwerdebild - sogenannte Dauernadeln zum Einsatz kommen. Ich möchte meine Patienten allerdings nicht mit Dauernadeln behandeln, sondern habe mich für sehr kleine Magnetkügelchen entschieden, die mit einem Pflaster auf die entsprechenden Akupunkturpunkte geklebt werden. Die Ohrpflaster bleiben einige Tage im oder am Ohr. Um die Wirkung zu verbessern, sollen die Samen mehrmals am Tag leicht gedrückt werden. Je stärker die Störung im betreffenden Organ, desto mehr können die Punkte schmerzen.
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